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Norwegen 2009 (Teil 3)

Eine Dusche in 10 Tagen - man kann sich vorstellen, wie wir aussahen. Zumal wir in diesen 10 Tagen mit 25 Kilo auf dem Rücken über Berge und durch Täler marschierten. In einem solchen Zustand betraten wir am 11. Tag die MS Midnatsol, die uns von Sortland nach Svolvær brachte - also auf die Lofoten.

Per Hurtigruta auf die LofotenCollapse )

Norwegen 2009 (Teil 2)

Nach vielen wunderschönen Tagen auf Hochebenen und Bergspitzen waren wir nun also im Todestal gelandet, das seinen rühmlichen Namen natürlich erst im Nachhinein erhalten hatte. Allerdings zu recht. Die Fotos mögen harmlos aussehen, doch das liegt einerseits daran, dass man das Problem vor lauter Bäumen nicht sieht, und andererseits, dass wir in den kritischen Momenten schlichtweg anderes zu tun hatten, als Fotos zu schiessen.

Back to civilizationCollapse )

Norwegen 2009 (Teil 1)

Am 24. Juli schleppten wir unsere schweren Rucksäcke zum Flughafen und verabschiedeten uns für zwei Wochen in den Norden Norwegens. Das Ziel: Vesterålen und die Lofoten.
Nach unserer Ankunft am Flughafen Evenes, irgendwo im Niemandsland zwischen Narvik und Harstad, erwischten wir den abendlichen Bus nach Harstad, wo wir uns um 23 Uhr bei strahlendem Sonnenschein an den Stadtrand aufmachten, um unser Zelt aufzuschlagen. Der Weg war lang, Harstad wollte trotz seiner nur 20'000 Einwohner kein Ende nehmen. Erschöpft sanken wir um 00:30 Uhr ins Bett, die erste Nacht unter der norwegischen Mitternachtssonne.

Von Harstad bis zum TodestalCollapse )

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Alle Bilder am Stück gibts wie immer auf Flickr: Norwegen 2009
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The last one

Die letzte Woche war, nun ja, anders. Die ganze Zeit sass im Hinterkopf der Gedanke: Bald geht's nach Hause, noch fuenf Tage, noch vier, noch drei. Das heisst nicht, dass wir diese Zeit nicht mehr genossen haetten, bloss hat es mir einmal mehr gezeigt, wie gut es ist, etwas laenger unterwegs zu sein. Sich richtig einleben zu koennen in diese Reisewelt und nicht nach wenigen Tagen oder Wochen schon wieder an die Abreise denken zu muessen. Denn dieses scheinbar endlose Reisen ist ein ganz anderes als das kurze. Viel intensiver.

Phnom Penh und die SuedkuesteCollapse )

Tempel und Minen

Nach drei Tagen Anchor und Siem Reap geht es fuer uns morgen frueh nun weiter Richtung Hauptstadt, von wo aus wir weiter zur Kueste runter wollen. Doch vorher gibts noch einige Fotos aus der Stadt hier, von den Tempeln und einem Minen-Museum.







Kambodscha

Wenige Tage sind wir erst in Kambodscha, doch ich habe mich bereits darin verliebt. Seine Menschen faszinieren, seine Landschaft und Tempel genauso. Es ist ein Land, das das Laecheln nie verlernt hat. Obwohl es reichlich Grund dazu haette.









Vier Tage Bangkok

Bangkok! Die Groesse dieser Stadt ist nur schwer zu fassen. Sieben Millionen Einwohner und eine Flaeche, die doch immerhin fast doppelt so viel Boden umfasst wie Berlin. Die Tempel hier sind groesser, farbiger und prunkvoller als alles, was ich bisher gesehen habe. Trotzdem wirkt die Stadt alles in allem ruhig. Wieder habe ich sie wilder erwartet, wahrscheinlich hatte ich zu sehr Bilder von Staedten wie Tokyo vor Augen. Bangkok ist anders. Aelter. 
 
 
 

Partyinsel Ko Phi Phi (auch das muss sein!)

So, das Strandleben ist endgueltig passe. Nach einer knappen Woche auf Ko Phi Phi geht es jetzt fernab vom Meer noch fast drei Wochen weiter. Aber neben entspanntem Raekeln im Sand, zwei Tauchgaengen und viel Geplantsche haben wir auch einen Einblick in die beruehmten Partystraende Thailands bekommen. Zwar ist Phi Phi weder die Nummer Eins, noch mit Epizentren wie Phuket vergleichbar, trotzdem gab es fuer meinen Geschmack mehr als Genug Partypeople.

First days in Thailand

Wir haben in den letzten Tagen so viel erlebt, dass jetzt doch nochmals ein Eintrag kommt, obwohl ich mich erst aus Bangkok wieder melden wollte... Wir sind noch immer auf dem Festland und haben zugunsten einer Tour die Abreise nach Ko Phi Phi um einen Tag nach hinten verlegt. Es hat sich gelohnt.

Auf der schoensten Insel Malaysias

Die Woche ist so schnell verflogen, dass ich gar nicht weiss, was es alles zu berichten gibt. Zu viel erlebt, zu wenig zu schreiben...
Ich lasse also lieber die Bilder sprechen und haue diesmal nicht allzu sehr in die Tasten.


Unter Wasser

Nicht ganz unabhaengig von der Realitaet (wir sind naemlich gerade auf den wunderschoenen Perhentian Islands) kommen hier einige Schnorchelbilder. Lukas hat die meisten mit Mirjams Unterwasserkamera gemacht und es ist ganz viel dessen, was sich uns hier unter Wasser jeweils zeigt... Vorhang auf fuer ganz viel klares Blau.

Letzte Tage mit Jan: Cherating und Kuantan

Seit einigen Stunden bin ich nun also ohne Jan in Suedostasien unterwegs. Wir haben uns am Busbahnhof in Kuantan verabschiedet von wo aus er nun sechs Stunden nach Singapur faehrt. Dort wird er dann mit wenigen Singapur-Dollars und viel Zeit warten muessen, bis um 3:20 Uhr sein Flug nach Doha startet. Morgen Abend kommt er um 19:45 Uhr in Zuerich an.
Ein bisschen kam mir dieser Moment am Bus wieder vor wie damals, als wir uns noch jedes Wochenende in Berlin oder Greifswald verabschieden mussten. Immer war derjenige Moment seltsam, wenn der andere aus der Sichtweite verschwindet und man sich umdreht. Das Laecheln verschwindet viel zu bewusst aus dem Gesicht, der winkende Arm wird gesenkt, die ersten Schritte fuehlen sich komisch an, leer und irgendwie ziellos. Es legt sich bald, trotzdem mag ich diese Sekunden nicht... Ich mochte sie nie.

Noch vier Wochen also, die ich  mehr oder minder mit Lukas und Mirjam hier verbringen werde. Die Idee, doch noch mindestens zwei Wochen in Laos zu verbringen, reift zunehmend in meinem Kopf. Mal sehen, wie Thailand wird. Ich bin nach wie vor kein grosser Fan von Malaysia. Nicht, dass es mir nicht gefallen wuerde, aber Sumatra war eben anders. Weniger alltaeglich, weniger funktionstuechtig, spontaner, hilfsbereiter und letztlich eben einfach abenteuerlicher.

Nun aber noch zu den letzten Tagen, die Jan und ich gemeinsam verbracht haben. Und auch noch einige allgemeine Gedanken. Mir fiel ein, dass wir gar nie so richtig berichtet haben, wie das Leben und das Reisen hier generell so ist.


Tioman

Fort aus KL (siehe letzter Eintrag) machten wir uns erst einmal auf den Weg an die Ostkueste, der entlang unsere Malaysia-Entdeckungsreise verlaufen sollte. Angefangen bei der Insel Tioman, die man uns als Tauschresort empfohlen hatte, ueber das beschauliche Cherating bis nach Kota Bahru und die (bei Tauchern) beruehmten Perhentians. Leider blieb mir (ja, auch der Jan greift mal in die Tasten und berichtet etwas von der wunderbaren Welt des Reisens) bei der Abfahrt aus KL nur etwas mehr als eine Woche, d.h. genauer acht Tage, die es zu nutzen galt!

Kuala Lumpur

Die Zeit vergeht tatsaechlich wie im Flug. In wenigen Tagen muss sich Jan schon wieder auf den Heimweg machen und ich bleibe fuer weitere vier Wochen alleine hier (wobei - Lukas und Mirjam sind natuerlich auch noch da).
Inzwischen haben wir ausgiebig Kuala Lumpur erkundet und einige ruhige Tage beim Tauchen, Schnorcheln und Strandrumliegen auf der hochgelobten Insel Tioman verbracht.

Jan tippt gerade den Eintrag ueber Tioman (damit der hier auch mal zu Wort kommt!).
Von mir jedoch nun erstmal:

Die letzten Wochen auf Sumatra

Lang ist's her. Seit unserem letzten Eintrag sind etliche Jungeltouren und Unterwassererlebnisse vergangen, leider streikte immer das Interet (oder war gar dank Herrn Tsunami gar nicht erst vorhanden) und so melde ich mich nun aus Kuala Lumpur, wo wir gestern nach fast vier Wochen Sumatra angekommen sind. Umso mehr gibts zu berichten. Eins vorweg: Wir sind seit gestern offiziell PADI-lizenzierte Open Water Divers.

Schieflaufendes in Sumatra

Ja, wir sind noch immer in Bukittinggi, denn derzeit scheint es ein Ding der Unmoeglichkeit zu sein, von diesem Staedtchen mit seinen 150'000 Einwohnern wegzukommen. Bevor ich von unseren juengsten Problemen berichte (die so richtig natuerlich keine sind, denn das gehoert wohl einfach dazu), muss noch eine kleine Korrektur angebracht werden.
Wir haben gemerkt, dass unser Vulkan nicht auf 2000 sondern vielmehr auf fast 3000 Metern liegt. Das heisst, dass wir doch immerhin fast 2 Hoehenkilometer zurueckgelegt haben in jener Nacht, was also bitte mit noch einem kleinen bisschen mehr Respekt quittiert werden sollte, wie ich meine.

Auf dem Merapi

Um nicht nur die Kultur, sondern auch die Natur naeher kennenzulernen, beschlossen wir mit unserem erprobten Guide Moly seinen empfohlenen Vulkan-Treck zu machen. Wir wollten den groessten Vulkan Sumatras, den Merapi (jaja, liebe Mit-Humangeographen! :p) zu besteigen. Das Spezielle: Die Aktion sollte bei Nacht stattfinden, damit wir am Morgen frueh um 6.15 den Sonnenaufgang erleben konnten. Gedacht, getan, sagten wir uns, und so ging es gestern Abend um 11 Uhr tatsaechlich auf zum Merapi.

Beim Volk der Minangkabau

Wir sind nun unseren letzten Tag in Bukittinggi und haben einige sehr intensive Tage und Naecht hinter uns. Mit Moly, dem Guide unseres Hostels, mit dem wir uns angefreundet haben, haben wir in den letzten Tagen die kulturelle und natuerliche Umgebung erkundet.

First steps on Sumatra

Unsere ersten Tage auf Sumatra haben bestaetigt, dass Singapur zu recht "Asia Light" genannt werden darf. Hire in Indonesien ist einfach alles ein bisschen anders. Waehrend in Singapur nur erlaubt, was nicht verboten ist, existiert hier die ganze Gesellschaft fast ausschliesslich ueber Substistenzwirtschaft. Die Regierung meldet sich nur zu Wort, wenn etwas Geld zu machen ist. Dann wird dafuer schon mal ein alter Friedhof zugunsten eines Hotel-Neubaus verschoben.

Doha und Singapur

Ehrlich: Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Wohl am Anfang - aber als Kurzversion. Wenn das geht. :)

Packesel

Obwohl es länger dauerte als geplant und unsere Zimmer noch überhaupt nicht fertig sind für die Übergabe an unsere Untermieter, haben wir immerhin alles (?) zusammen, was wir nach Asien mitschleppen wollen.



Die Liste:

Papiere
Reisepass, Kopie Impfpass, Fugtickets, Wasserdichter Beutel, Krankenkassenkarte, Geldkarte, Passfotos, Gürteltasche

Körperpflege
Zahnbürsten, Zahnpasta, Deo, Kamm & Bürste, Ersatzbrille, Necessaire, Sonnenschutzcreme, Duschbad + Shampoo, Taschentücher, schnelltrocknende Handtücher, Nassrasierer, Pille, Tampons

Kleidung
1x Schuhe & 1x Latschen, 2x kurze & 1x lange weite Hosen, 2x schnelltrocknende Shirts, 2x normale Shirts, 1x dünner Pullover, 7x Unterwäsche, 7x dünne Socken, 1x Badekleidung, 1x Gürtel, 1x Regenjacke

Überlebenszeugs
Taschenlampe (Kopf) mit Batterie, Uhr, Kompass, Taschenmesser, internat. Stecker, Handy + Ladegerät, Reiseführer, Landkarten, Sonnenbrille, Schlafsäcke, Moskitonetz, Insektenschutzmittel (Insektizid+Mückenabstoßenzeug), Handwaschmittel

Unterhaltung
Reisetagebuch, Schreibzeug, Musik? + Ladegerät, Kamera + Ladegerät, Ersatzakku, 2. Speicherkarte, Übertragungsteil , Bücher (?)

Erste Hilfe
Erste-Hilfe-Set, dazu Desinfektionsmittel, Tabletten gg. Übelkeit, Tabletten gg. Schmerzen, Tabletten gg. Durchfall, Tabletten gg. Malaria, Verstauchungssalbe, kleine Schere, Pinzette, Thermometer




Das Ganze kommt in unsere tollen neuen Rucksäcke und dann, ja... Los geht's morgen Abend um 22:30 Uhr. Noch viel zu tun bis dahin.

Südostasien 2008 - die Route

4 Leute, 10 Wochen, 4 Länder. Oder 6.

In unseren Köpfen hat sich langsam eine Route zusammengebröselt, die uns nun halbwegs eine Idee gibt, was wir so machen werden und welche Visa wir beantragen müssen.
Der Flug nach Singapur ist bereits gebucht: 20. Juni 2008 ab Zürich.
Nach schätzungsweise 4 Tagen Akklimatisation und Stadtbegutachtung in Singapur geht's runter nach Indonesien. Vermutlich sehen wir uns da einfachmal auf Sumatra um. Wie lange und wo genau ist allerdings noch offen. Nach (ganz grob) geschätzten 2 bis 4 Wochen reisen wir dann über Malaysia nach Thailand. In Bankok würden wir dann wohl Jan abladen, der nach 6 Wochen den Rückflug antritt (zurück zu seiner gemeinen Arbeit, die ihm nicht so viel Ferien gewähren will). Für uns geht's dann weiter in Thailand herum (vor allem auch in den Norden). Je nach dem, wie die Zeit schon fortgeschritten ist, bleiben wir entweder in Thailand oder reisen weiter über Kambodscha nach Südvietnam. Ab Ho-Chi-Mingh-Stadt würden wir dann einen Flug oder ein Schiff zurück nach Singapur nehmen, wo wir am 5.September den Flug nach Zürich nehmen.

Ein Vierteljahr Südostasien wird das sein. Das klingt nach deutlich mehr als ein bisschen Urlaub.
Doch jetzt geht's erstmal ans Ausrüsten. Die grosse Frage derzeit: welches Schuhwerk passt zu der immensen Hitze und ist gleichzeitig auch nach mehreren Stunden Fussmarsch noch halbwegs tragbar?

Skandinavien 2007

Und immer wieder der Norden... Mit Jans Eltern ging es diesmal durch Norwegen bis hoch zum Nordkap.

Die Bilder sind hier anzusehen.

Skandinavien 2006

Die erste grosse gemeinsame Reise mit Freund Jan führte uns im Sommer 2006 quer durch Skandinavien - hauptsächlich Schweden.
Mehr dazu: hier.

Bisher und überhaupt

Das hier ist: Eine wortreiche Reisebegleitung in Bild- und Textform, mal regelmässig, mal sporadisch, meist halbwegs unterhaltsam, immer als digitale Postkarte nach Hause und spätere Erinnerung gedacht.

Film ab.